Kunst als emotionaler Mehrwert

Bei der Planung für den BerührungsPUNKTE-Meetingpoint auf der Biennale 2014 keimte die Idee, ein eigens geschaffenes Kunstwerk in die Biennale-Aktion, besser gesagt in den Garten des Palazzo, zu integrieren. Schnell war klar: Eine handliche Figur sollte es sein, die in Serie produziert und von den Besuchern des BerührungsPUNKTE-Palazzo mitgenommen werden kann. Vielleicht ein venezianischer Löwe? Ein Gartenzwerg (sozusagen als deutscher Botschafter in Venedig)? Oder aber ... ein Architekt? Der Architekt sollte es werden.

Und dieser sollte von einem Künstler geschaffen werden, der sich serieller Kunst verschrieben hat. gambit suchte Kontakt zu Ottmar Hörl: Der Konzeptkünstler macht immer wieder mit Großinstallationen und spektakulären Aktionen im öffentlichen Raum von sich reden. So stellte er 2013 beispielsweise 500 Karl-Marx-Figuren in unterschiedlichen Rottönen auf den Porta-Nigra-Platz in Trier. Ein Erstkontakt zu Ottmar Hörl wurde hergestellt und schnell folgte ein persönliches Treffen in seinem Atelier in Wertheim in der Nähe von Frankfurt am Main. Hierbei war Fingerspitzengefühl und Fachverständnis gefragt. Nicht immer wollen Künstler ihre Arbeit für einen kommerziellen Zweck zur Verfügung stellen. Im Fall Hörl wurde man sich jedoch schnell einig. Wichtig für gambit als Agentur: Entsprechende Mitarbeiter zu haben, die mit dem Künstler auf Augenhöhe kreative Inhalte diskutieren und gemeinsam ein passendes Konzept entwickeln können. Durch das von Architektur, Design und Kunst geprägte Themenspektrum, in dem sich gambit mit seinen Projekten bewegt, gehören speziell bei den Mitarbeitern aus Konzeption und Kreation entsprechende Inhalte und Themen zum Tagesgeschäft. Und nicht zuletzt auch bei den fünf Architekten, die in der Agentur arbeiten und aufgrund ihres Hintergrunds eine starke Affinität zur Kunst haben.

gambit hat auch schon für vergangene Projekte erfolgreich entsprechende Kontakte in die Kunstszene aufgebaut: So wurde zum Beispiel für den Film "Bewegung im Raum" zusammen mit dem Choreografen Guido Markowitz ein Konzept entwickelt. Oder aber der Fotografie-Wettbewerb "Korrelation" von BerührungsPUNKTE, zu dem Studenten aus den Bereichen freie Fotografie und Design eingeladen wurden.

Zurück zu Ottmar Hörls „Architekt“: Entstanden ist eine Figur mit einem sehr bedachten Gesichtsausdruck (denn der Beruf und die Berufung des Architekten sind eine komplizierte, manchmal gar bedrückende Angelegenheit) und einer Planrolle unterm Arm. Für gambit selbst bedeuten diese Projekte und Kontakte in die Kunstwelt aber einen nicht zu unterschätzenden, sehr positiven Mehrwert: kreative Gespräche mit den Künstlern und damit neuer Input, Inspiration fernab vom Alltagsgeschäft und eine gute Vernetzung in die Kunstwelt, die auch für zukünftige Projekte wieder genutzt werden kann.

(Gute) Kunst kann auch für das B2B-Marketing neue Ansätze schaffen. Denn oft bietet sie ungeahnte Anknüpfungspunkte, Aha-Erlebnisse und eben den viel besprochenen (intellektuellen) Mehrwert, der bestimmte Zielgruppen berührt und anspricht. Oder aber Kunst macht einfach Spaß. Wir freuen uns jedenfalls schon auf den Anblick der 1.000 goldenen Architektenfiguren, die sich bald im Garten des BerührungsPUNKTE-Palazzo in Venedig tummeln werden.

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