Exklusive Brancheninsights bei gambit

 

Dass Amazon auf dem Vormarsch ist und in allen Bereichen kontinuierlich wächst, ist längst kein

Geheimnis mehr. Für Hersteller und Fachhandel ist es bei dieser rasanten Entwicklung an der Zeit,

zu handeln – nicht umsonst wählte der Amazon-Gründer Jeffrey Bezos für seine Verkaufsplattform zu Beginn

den Namen “Relentless“ – auf Deutsch: „erbarmungslos“.

 

 

 

Bei unserem dritten Branchentalk wollten wir tiefer ins Thema einsteigen: Welche Alternativen zu Amazon gibt es und welche Wege führen aus der Amazon-Falle? Als kompetenten Redner luden wir auch diesmal Lennart Paul ein, der als Experte für B2B Digital Commerce auf Grundlage sechs spannender Thesen durch den Abend führte. In einer gemütlichen Runde entstanden interessante Diskussionen, aufschlussreiche Gespräche und viele Fragen. 

 

Ist ein eigener Online-Shop etwa die Lösung aller Probleme? So einfach ist es leider nicht – denn hinter „richtigem“ E-Commerce steckt mehr als die reine Investition in eine Software. Lennart Paul riet den Gästen dazu, eine Online-Strategie zu entwickeln, die mehr abdeckt als nur einen Online-Shop und als neue Denkweise ins Unternehmen eingeführt wird. Dies ist ein ständiger Prozess und es kommen immer neue Möglichkeiten hinzu, wie aktuell zum Beispiel die interdisziplinäre Planungsmethode BIM oder der virtuelle Raumplaner MagicPlan. 

Doch gerade wenn es darum geht, sein Produkt im Online-Handel anzubieten, haben Hersteller die Befürchtung, dass ihre bereits etablierte Marke an Bedeutung verliert. Dass dies auch oft nicht unbegründet ist, liegt an der extremen Vergleichbarkeit: Denn im Online-Shop steht die hochpreisige Markenbohrmaschine direkt neben dem um mehr als die Hälfte günstigeren No-Name-Produkt, das dazu auch noch die gleichen Bewertungen hat – eine schwierige Situation, fanden auch unsere Gäste.

 

Um diesem Problem entgegenzuwirken, muss die Marke durch Kundenkontakt gestärkt werden – doch verschlechtern Online-Shops nicht eigentlich die Kundenbeziehung? Das Wichtigste ist daher, sich möglichst breit aufzustellen und möglichst viele Touchpoints zu schaffen – also Punkte, an denen potenzielle Kunden mit der Marke in Berührung kommen. Denn wenn Außendienst, Online-Shop, Telefonvertrieb und Niederlassung verknüpft werden, ist die Kundenzufriedenheit und dadurch auch der Umsatz deutlich höher. Fragen wie: „Was will der Kunde und wo können wir ihn abholen?“ gilt es, für sich zu beantworten, denn Beratung und Service gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dass dies funktionieren kann, veranschaulichte Lennart Paul anhand der Firmen IKEA und Vorwerk: Beide sind sowohl online, als auch offline vor Ort erfolgreich und bieten ihren Kunden mit unterschiedlichen Methoden besondere Kauferlebnisse.

 

Bei der abschließenden Diskussionsrunde sprachen die Teilnehmer zusammen mit unserem Experten über ihre eigenen Erfahrungen und es entstand ein reger Austausch in toller Atmosphäre. Die Welt ist im Wandel und die Digitalisierung greift immer mehr um sich – dass dies kein Grund ist, sich zu fürchten und es genügend Möglichkeiten gibt, auch als Hersteller in der Baubranche digitaler zu werden, zeigte Lennart Paul sehr anschaulich an diesem spannenden Abend.

Als langjähriger Partner für die Bau- und Ausstattungsbranche ist gambit Experte für die unterschiedlichen Vertriebswege ...

... und beschäftigt sich deshalb intensiv mit den aktuellen Entwicklungen, neuen digitalen Vertriebswegen und deren Auswirkungen auf das gesamte Marketing führender Markenhersteller. Wie die Zielgruppen online erreicht werden können steht dabei ebenso im Fokus unserer Arbeit wie die Einbindung der Online-Aktivitäten in eine kreative Kommunikation, die den Markenanspruch nicht aus den Augen verliert.

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